Lizenzbedingungen für VPS-Server

Der Betrieb von virtuellen Privatservern (VPS) unterliegt außer den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von ACTIVE 24, s.r.o. folgenden Bedingungen:

  1. ACTIVE 24 ist verantwortlich für den ordnungsgemäßen Betrieb des VPS-Servers und seine Konnektivität. ACTIVE 24 ist verantwortlich für das Betriebssystem oder Anwendungen, die ein fester Bestandteil des bestellten VPS-Servers sind. ACTIVE 24 ist nicht verantwortlich für die Inhalte auf dem VPS-Server, für die korrekte Lizenzierung des verwendeten Betriebssystems oder der betriebenen Anwendungen. Sollte das Betriebssystem durch den eigenmächtigen Eingriff des Kunden beschädigt werden, kann es über das ACTIVE 24 - Kundencenter neu eingerichtet und somit auf die Werkeinstellungen zurückgesetzt werden. 
  2. Die auf einem VPS-Server betriebenen Anwendungen stehen vollständig unter der Verwaltung des Kunden. ACTIVE 24 ist für deren einwandfreien Betrieb weder verantwortlich noch überwacht er sie.  
  3. ACTIVE 24 sichert den VPS-Server regelmäßig, kann jedoch die Konsistenz auf diese Weise gesicherter Daten nicht garantieren. Insbesondere die Datenbank-Sicherungen und andere binäre Daten können inkonsistent sein. Sind die Daten auf dem Server äußerst wichtig, müssen sie direkt vom Kunden regelmäßige gesichert werden. Zu diesem Zweck kann ein FTP-Account genutzt werden.
  4. Der Kunde ist verpflichtet seinen VPS-Server gegen Missbrauch durch Dritte zu schützen. Vor allem muss der Administrationszugang zum Server durch ein starkes Passwort (oder einen Schlüsselcode), idealerweise auch durch eine Firewall, beschränkt auf die Arbeits-IP-Adressen gesichert werden. Sollte es zum Missbrauch des Servers durch Dritte kommen (z.B. Spamverbreitung, Phishing-Angriffe, Beteiligung an Botnetzen, Angriffe auf Webserver u.ä.), ist der Kunde verpflichtet sich an der umgehenden Einstellung dieser Server-Aktivitäten zu beteiligen, bzw. die schädigenden oder rechtswidrigen Serverinhalte sofort zu entfernen. In solchen Fällen ist ACTIVE 24 berechtigt den Betrieb der betroffenen Dienste einzuschränken (z.B. den Serverbetrieb zu blockieren oder direkt in die Serverinhalte einzugreifen). Sollte der Kunde an der sofortigen Problemlösung nicht zusammenarbeiten, kann der komplette VPS-Betrieb eingestellt werden.
  5. Die Wartungsarbeiten an den physischen Servern werden vorrangig so durchgeführt, dass der ununterbrochene VPS-Betrieb gewährleistet wird. Sollte es unmöglich oder ineffektiv sein, kann ACTIVE 24 den VPS-Server stilllegen und anschließend wecken oder neu starten. Solche Wartungsarbeiten finden stets außerhalb der Hauptbetriebszeiten statt (in der Regel nachts) und falls nicht vorher anders angekündigt, dauern nicht länger als 30 Minuten. Aus diesem Grund müssen die auf dem Server betriebenen Anwendungen vom Kunden so eingestellt werden, dass sie nach einem eventuellen Neustart des Servers problemlos von alleine anlaufen.